Was macht man bei einem Praktikum im Bundestag?
Ich bin Leonard, habe ein einmonatiges Praktikum bei Sabine Poschmann im Bundestag absolviert und möchte euch diese Frage beantworten und von meinen spannenden Einblicken berichten.
Mitten im politischen Geschehen zu sein, ist einfach überragend. Morgens ins Paul-Löbe-Haus zu spazieren und auf den Reichstag zu blicken, war jeden Tag eine absolute Freude.
In diesen riesigen Gebäudekomplexen kann man sich schonmal verlaufen, doch ich wurde direkt von Kayra, die kurz vor mir Praktikantin bei Sabine war, rumgeführt, sodass der Einstieg leicht fiel. Insgesamt hat man viel Kontakt zu anderen Praktikantinnen und Praktikanten. So trifft man sich hier im Bundestag zum Mittagsessen in der Kantine, zu Veranstaltungen des Praktikantenprogramms oder schießt Fotos im Fraktionssaal.
Die Begleitung von Sabine bei ihrer Arbeit war spannend. Ich durfte mit in den Bauausschuss und zum Handelsimmobilienkongress. So konnte ich sie live in Aktion sehen. Gemeinsam waren wir auch beim Seeheimer Mittagstisch mit Sparkassen-Präsident Prof. Ulrich Reuter, wo es für mich dazu eine Berliner Currywurst gab. Die war schon lecker, aber im Pott schmeckt die doch noch besser.
Im Praktikantenprogramm gab es die Gelegenheit, Nils Schmid und Rashr Nasr Fragen zu stellen und über politische Themen zu diskutieren sowie tiefere Einblicke in Abläufe und Aufgaben der Abgeordneten zu erlangen. Ein weiterer toller Programmpunkt war der Besuch im Bundeskanzleramt. Hier konnte ich mir das Kabinett mit Namensschildern und Sitzordnung ansehen und mir bildhaft vorstellen, wie die Bundesminister sich austauschen und diskutieren.
Wer denkt, dass man hier im Praktikum bei der SPD im Bundestag nur langweilige Bürostuhlarbeit macht, der liegt weit daneben.
Da bleibt mir nur noch, mich vom ganzen Herzen zu bedanken, für diese grandiose Möglichkeit und die harmonische Zusammenarbeit mit Sabine und dem ganzen Team!



