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08. Mai 2017
Wahlkreis

Zeit für ein neu­es Stahl­werk in Dort­mund

Zeit für ein neu­es Stahl­werk in Dort­mund
08. Mai 2017
Wahlkreis

“Eine gro­ße Chan­ce für Dort­mund” sieht die hei­mi­sche SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Sabine Poschmann in den Über­le­gun­gen von Andre­as J. Goss. Als Vor­stands­chef der Stahl­spar­te von Thys­sen Krupp erwägt er ein neu­es Werk zur Ober­flä­chen­ver­ede­lung von Stahl­ble­chen für die Auto­in­dus­trie bau­en zu las­sen. Bereits jetzt arbei­te Thys­sen Krupp in sei­ner Anla­ge auf dem Gelän­de der frü­he­ren West­fa­len­hüt­te größ­ten­teils mit Part­nern aus der Auto­mo­bil­in­dus­trie zusam­men. 

“Der Betriebs­rat sowie die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen des Dort­mun­der Wer­kes set­zen sich seit lan­gem dafür ein, die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten durch eine neue Feu­er­be­schich­tungs­an­la­ge zu ergän­zen”, erin­nert Poschmann. Dort­mund habe über Jahr­zehn­te gegen Werks­schlie­ßun­gen und den Abbau von Indus­trie­ar­beits­plät­zen gekämpft. Nicht alle Schlie­ßun­gen hät­ten ver­hin­dert wer­den kön­nen. Trotz­dem habe Dort­mund den Struk­tur­wan­del gemeis­tert. Die ver­lo­ren gegan­ge­nen Indus­trie­ar­beits­plät­ze wür­den aller­dings noch heu­te schmerz­lich ver­misst. 

“Jetzt könn­te es anders­her­um lau­fen”, wirbt Poschmann für den Stand­ort. Mit der geplan­ten Inves­ti­ti­on könn­ten neue, hoch­wer­ti­ge Jobs geschaf­fen und gleich­zei­tig die vor­han­de­nen 1.300 Arbeits­plät­ze auf der West­fa­len­hüt­te lang­fris­tig gesi­chert wer­den. Schließ­lich ver­fü­ge Thys­sen Krupp mit dem im Jah­re 2000 eröff­ne­ten Dort­mun­der Ober­flä­chen­Cen­trum (DOC) über das größ­te For­schungs­zen­trum für die Ver­ede­lung von Flach­stahl in Euro­pa.

“Ich wür­de es sehr begrü­ßen, wenn sich Thys­sen Krupp für den Stand­ort Dort­mund ent­schei­det”, sagt Poschmann. Sie sei über­zeugt, dass der Kon­zern mit einem sol­chen Vor­ha­ben gro­ßen Rück­halt in Dort­munds Wirt­schaft, Poli­tik, Ver­wal­tung und Bür­ger­schaft fin­den wer­de. „Die West­fa­len­hüt­te hat mit dem Thys­sen Krupp-Werk immer noch ein Herz aus Stahl. Und es wäre gut, wenn die­ses Herz nun eine zwei­te Herz­kam­mer bekommt“.

Hier die Pres­se­mit­tei­lung als PDF her­un­ter­la­den! 

 

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