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11. August 2017
Wahlkreis

CDU gibt sich vor der Wahl sozia­len Anstrich – nach der Wahl ist wie­der alles ver­ges­sen

CDU gibt sich vor der Wahl sozia­len Anstrich – nach der Wahl ist wie­der alles ver­ges­sen
11. August 2017
Wahlkreis

Am Sams­tag, dem 12.08.2017, rich­ten die CDA (Christ­lich Demo­kra­ti­sche Arbeit­neh­mer­schaft) und die CDU in der Dort­mun­der West­fa­len­hal­le die Ver­an­stal­tung „Für ein erfolg­rei­ches und sozia­les Deutsch­land“ aus, bei der es um Sozi­al­po­li­tik und Gute Arbeit gehen soll. In die­sem Zusam­men­hang wird auch Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel reden und dis­ku­tie­ren. Hier­zu erklä­ren die Dort­mun­der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Sabine Poschmann und Mar­co Bülow: 

„Es ist schon sehr durch­sich­tig: Ins­be­son­de­re im Ruhr­ge­biet ver­sucht die Uni­on sich vor der Wahl als sozia­le Par­tei zu ver­kau­fen, um hier auf Wäh­ler­stim­men­fang zu gehen – wohl­wis­send, dass alle sozi­al­po­li­ti­schen Initia­ti­ven in der Gro­ßen Koali­ti­on von der SPD aus­gin­gen. Die Uni­on war in den letz­ten vier Jah­ren nicht Antrei­ber für eine sozia­le­re Poli­tik, son­dern hat sich häu­fig quer­ge­stellt. Sich nun als Garant für eine sozia­le Poli­tik zu ver­kau­fen, ist gera­de­zu eine Ver­höh­nung der Men­schen im Ruhr­ge­biet.

Die Rea­li­tät sieht näm­lich anders aus: Wir haben den Min­dest­lohn durch­ge­setzt. Die Uni­on hat sich nur für Aus­nah­me­re­ge­lun­gen und Auf­weich­mög­lich­kei­ten stark gemacht. Die SPD enga­giert sich schon seit lan­gem für Gute Arbeit. Die Uni­on hat dage­gen immer wie­der ver­sucht, kla­re Rege­lun­gen zu bekämp­fen, gera­de im Bereich Leih­ar­beit und Werk­ver­trä­ge.

Wäh­rend wir für mehr Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Arbeit kämp­fen, hat die CDU/CSU das Rück­kehr­recht aus Teil­zeit in die vor­he­ri­ge Arbeits­zeit ver­hin­dert. Die­ses wäre vor allem Frau­en zu Gute gekom­men, die ihre Arbeits­zeit zwi­schen­zeit­lich für die Fami­lie redu­zie­ren. 750.000 Teil­zeit­be­schäf­tig­te kön­nen der­zeit ihren Wunsch nach einer Ver­län­ge­rung der Arbeits­zeit nicht rea­li­sie­ren. Davon sind 80% Frau­en.

Auch ein gerech­te­res Ren­ten­sys­tem war mit Mer­kel nicht zu machen. Sie möch­te bis 2030 am bestehen­den Sys­tem nichts ändern. Somit wird es kei­ne gesetz­li­che Soli­dar­ren­te geben, die sicher-stellt, dass lang­jäh­rig Beschäf­tig­te mit gerin­gem Ein­kom­men eine Ren­te ober­halb der Grund­si­che-rung erhal­ten und auch das Ren­ten­ni­veau wird immer wei­ter absin­ken. Nicht ein­mal an Abspra­chen aus dem Koali­ti­ons­ver­trag hat sie sich gehal­ten. So wur­de z.B. die Aus­wei­tung des Arbeits­lo­sen­gel­des I ver­hin­dert. 

Nie­mand soll­te sich jetzt blen­den las­sen von eini­gen war­men Wor­ten, an die sich in der CDU spä­ter kei­ner mehr erin­nern wird. Mit der Uni­on, vor allem in Koali­ti­on mit der FDP, wird es kein sozia­le­res Deutsch­land geben. Das gro­ße Pro­blem der extre­men sozia­len Ungleich­heit hier­zu­lan­de wird wei-ter zuneh­men. Dabei müss­te die Bekämp­fung die­ser Unge­rech­tig­keit eines der wich­tigs­ten The­men sein. Die reichs­ten 10 % der Deut­schen besit­zen 60 % des Ver­mö­gens wäh­rend die unte­ren 50 % auf nur 1–3 % kom­men. Auch die bei­den Dort­mun­der CDU-Kan­di­da­ten set­zen sich viel zu wenig mit dem The­ma Gerech­tig­keit und Armut in Dort­mund aus­ein­an­der, wäh­rend wir uns schon sehr lan­ge in dem Bereich enga­gie­ren.“

Hier die Pres­se­mit­tei­lung als PDF her­un­ter­la­den!

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