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10. Dezember 2015
Wahlkreis

„Mehr Schutz, weni­ger Sank­tio­nen“ Sabine Poschmann dis­ku­tiert über Pro­sti­tu­ti­ons­ge­setz

„Mehr Schutz, weni­ger Sank­tio­nen“ Sabine Poschmann dis­ku­tiert über Pro­sti­tu­ti­ons­ge­setz
10. Dezember 2015
Wahlkreis

Der über­ar­bei­te­te Ent­wurf eines neu­en Pro­sti­tu­ti­ons­ge­set­zes war Anlass für eine Dis­kus­si­on zwi­schen Sabine Poschmann und Ver­tre­te­rin­nen der Mit­ter­nachts­mis­si­on Dort­mund am Diens­tag, den 8. Dezem­ber. Die Bera­tungs­stel­le für Pro­sti­tu­ier­te, ehe­ma­li­ge Pro­sti­tu­ier­te und Opfer von Men­schen­han­del übte in der Ver­gan­gen­heit deut­li­che Kri­tik an der geplan­ten Aus­ge­stal­tung des Geset­zes­vor­ha­bens. 

Einig waren sich die Dort­mun­der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Bera­tungs­stel­le, dass der neue Ent­wurf des Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­ums die Kri­tik teil­wei­se auf­ge­nom­men und die strin­gen­ten Pflich­ten auf­ge­weicht hat. „Der mora­li­sche Zei­ge­fin­ger steht jedoch noch immer vor dem Schutz und der Hil­fe für Sex­ar­bei­te­rin­nen“, so die Abge­ord­ne­te. Sie kri­ti­siert vor allem die vor­ge­se­he­nen Zwangs­be­ra­tun­gen und Mel­de­pflich­ten für Pro­sti­tu­ier­te. Poschmann: „Lei­der zeigt sich unser Koali­ti­ons­part­ner hier wenig kom­pro­miss­be­reit.“ Die Mit­ter­nachts­mis­si­on sieht das ähn­lich. Ihrer Mei­nung nach füh­re der der­zei­ti­ge Ansatz Pro­sti­tu­ier­te ver­stärkt in die Ille­ga­li­tät. Erfah­run­gen in ande­ren EU-Län­dern hät­ten die­ses bereits gezeigt. Aller­dings, erklärt Poschmann, greift der Gesetz­ent­wurf auch wich­ti­ge Punk­te auf. So sieht er bei­spiels­wei­se ein Ver­bot men­schen­un­wür­di­ger Prak­ti­ken wie „Flat­rates“ vor. 

Nord­rhein-West­fa­len bie­tet Sex­ar­bei­te­rin­nen ein gutes Netz von Hilfs­an­ge­bo­ten. Vor­aus­set­zung für deren Akzep­tanz ist eine Poli­tik, die kon­struk­tiv mit dem The­ma Pro­sti­tu­ti­on umgeht und Sex­ar­bei­te­rin­nen nicht stig­ma­ti­siert. Dort­mund ist hier­für ein gutes Bei­spiel. So steht das Dort­mun­der Modell für eine ein­heit­li­che Vor­ge­hens­wei­se aller mit Pro­sti­tu­ti­on befass­ten Behör­den und Hilfs­ein­rich­tun­gen der Stadt. In den wei­te­ren Kon­sul­ta­tio­nen zum Pro­sti­tu­ti­ons­ge­setz soll­ten eben­so alle Betei­lig­ten Gehör fin­den. Das schließt sowohl die Sex­ar­bei­te­rin­nen als auch die Betrei­ber von Bor­del­len ein.

Hin­ter­grund

Der Ver­ein Dort­mun­der Mit­ter­nachts­mis­si­on wur­de am 3. März 1918 gegrün­det. Seit die­ser Zeit set­zen sich die Mit­ar­bei­te­rin­nen für Pro­sti­tu­ier­te, ehe­ma­li­ge Pro­sti­tu­ier­te und Opfer von Men­schen­han­del ein. Die Arbeit des Ver­eins hat zum Ziel, den Kli­en­tin­nen zu hel­fen, ein gesun­des, selbst­be­stimm­tes, eigen­ver­ant­wort­li­ches Leben in Sicher­heit zu füh­ren. Ein zen­tra­les Anlie­gen ist dabei die Been­di­gung von Dis­kri­mi­nie­rung und Kri­mi­na­li­sie­rung von Pro­sti­tu­ier­ten. Finan­zi­ell wird die Mit­ter­nachts­mis­si­on von der Evan­ge­li­schen Kir­che, der Stadt Dort­mund und dem Land NRW unter­stützt. Der größ­te Teil der Arbeit vor Ort ist spen­den­fi­nan­ziert.

 

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